Die aktuellen Newsletter für April 2016 des GPRLL und der GEW Bergstraße findet Ihr in den entsprechenden Rubriken...


Seminar zum Umgang mit der stetig steigenden Belastung am 27.04. in Fürth

Die höchste Stundenzahl in ganz Deutschland, Inklusion, große Klassen, verhaltensoriginelle Kinder und klagefreudige Helikoptereltern, unzureichende Ausstattung, marode Gebäude, zusätzliche Verwaltungsaufgaben, bürokratische Verfügungen, dauernde Dienstbesprechungen, Konferenzen, Konferenzen, Konferenzen…

Die stetige Zunahme unserer Aufgaben bei gleichzeitiger Verschlechterung der Bedingungen ist eine Rechnung, die nicht aufgehen kann.

Aber muss man sich wirklich alles gefallen lassen? Muss man z.B. tatsächlich Präsenzzeiten einfach so hinnehmen? Kann „von oben“ bestimmt werden, dass wir beim „Pakt für den Nachmittag“ mitmachen müssen? Muss ich als Teilzeitkraft auf Klassenfahrt mitfahren? Darf die Schulleitung wöchentlich meinen Unterricht hospitieren? Und was passiert eigentlich konkret, wenn ich bei irgendeinem neuen Quatsch einfach nicht mehr mitmachen will?

Fragen über Fragen – für die es häufig durchaus Antworten gibt, die helfen können, Belastungen zu reduzieren.

Die GEW Fraktion im Gesamtpersonalrat bietet hierzu ein Seminar an. Mit Hilfe der neu aufgelegten Broschüre „Arbeitsplatz Schule“, die in knapper Form zu vielen Begebenheiten des Schulalltags Informationen gibt, sollen gängige Problemfelder betrachtet und Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand gegeben werden.

 

Das Seminar findet am Mittwoch, den 27.04., ab 15.30 Uhr (bis ca. 18.00 Uhr) in der Heinrich-Böll-Schule in Fürth statt. Es steht allen interessierten KollegInnen offen. Für GEW-Mitglieder ist es kostenlos, Nicht-GEWler zahlen bitte 5,- Euro für die zur Verfügung gestellten Materialien.

 

Um verbindliche formlose Anmeldung per mail wird gebeten an: tony.schwarz@gew-bergstrasse.de


Broschüre "Arbeitsplatz Schule eingetroffen"

Die Broschüre "Arbeitsplatz Schule" ist in neuer Auflage eingetroffen. Vertrauensleute der GEW können diese im Büro des GPRLL im Staatlichen Schulamt Heppenheim für ihre Schule erhalten.

 


Jetzt schlägt's 13 - bundesweite Aktion am 13. Mai 2016

Ab sofort stehen sieben Horror-Unternehmen und drei Union Buster für den nächsten Aktionstag "Jetzt schlägt's 13!" zur Wahl.

Am Freitag, dem 13. Mai 2016, gehen engagierte BürgerInnen und GewerkschafterInnen in ganz Deutschland gegen skandalöse Arbeitsbedingungen, undemokratische Firmenkultur und Union Busting-Methoden auf die Straße. Bleibt nur zu klären:

welches Unternehmen und welcher Union Buster hat sich diesen bundesweiten Aktionstag verdient? Das bestimmen Sie!

Sie haben für jede Kategorie eine Stimme.

Hier geht es zur Abstimmung: https://aktion.arbeitsunrecht.de/freitag13/online-voting

 


Mittwoch, 16. März, 2016

Bertelsmann und Co. präsentieren stolz: Bildung 2.0 - Schule in Zeiten ungenierten Sponsorings und Lobbyismus

Veranstaltung mit  René Scheppler, Mediothek der Martin-Buber-Schule in Heppenheim, Gräffstr. 2, Beginn 18:30 Uhr

 


Und es geht weiter...: Gute Bedingungen für Bildung!

 

Angesichts der vielen zusätzlichen Aufgaben, die Kitas und Schulen bewältigen sollen, fordert die GEW alle politisch Verantwortlichen nachdrücklich auf, ihren Worten Taten folgen zu lassen und die Abwertungsspirale der pädagogischen Profession endlich zu stoppen.

Am Donnerstag, den 3. März 2016 veranstaltet die GEW Hessen deshalb einen Aktionstag.

In Kassel und Frankfurt finden zwei Demonstrationen und Kundgebungen statt:

 

Frankfurt am Main
15.30 Uhr Auftakt, DGB Haus
16.15 Uhr Kundgebung, Alte Oper

 

Abfahrt der Busse (KV Bergstraße und Odenwald):

14:00 Geschw.-Scholl-Schule Bensheim

14:00 Erbach, Post

 

Kassel
15.30 Uhr Auftakt, Staatstheater
16.30 Uhr Kundgebung, Opernplatz

 

Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte durch eine gerechte Steuerpolitik erhöhen!
Die Unterfinanzierung der Bildung beenden!

Arbeitsbedingungen und Entlohnung verbessern!

 

 

Flyer "Wir bleiben dran" Download

 


 

Internationaler Frauentag mit Sevim Dagdelen (Mitglied des Bundestags)

am 8. März

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Kreisverband und die GEW Bergstraße laden zum Internationalen Frauentag am 8. März 2016 zu einer Informationsveranstaltung mit Sevim Dagdelen (MdB) ins Lorscher Theater Sapperlot ein, Beginn 20.00 Uhr. Unter dem Motto „Frauen im Widerstand gegen Krieg“ referiert die Abgeordnete und Beauftragte für die Fraktion DIE LINKE für Integration und Migration über die aktuelle Lage im syrisch-kurdischen Kriegsgebiet und Frauen auf der Flucht. In vielen TV-Auftritten bezieht sie immer wieder eindeutig Stellung zur „Flüchtlingsproblematik“ und kritisiert sowohl die europäische als auch deutsche Haltung. Als eine der profiliertesten Politikerinnen auf diesem Gebiet geht sie in ihrem

Vortrag auf die aktuelle Situation der kurdischen Frauen im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) ein.

„Dass Krieg und Flucht Frauen genau so trifft wie Männer, ist uns allen klar“, so Ute Schmitt, stellvertretende Vorsitzende im DGB Kreis Bergstraße. „Dass es Widerstand von Frauen gibt und wie sie ihn organisieren, ist uns oft nicht bekannt, was wir durch Frau Dagdelens Vortrag ändern wollen“, so Schmitt weiter.

Sevim Dagdelen ist seit 1991 Mitglied der Gewerkschaft ver.di und Mitbegründerin des Bundesverbandes der Migrantinnen in Deutschland e.V., dessen Ziel es ist, die Integration von türkischen und kurdischen Migrantinnen in allen Bereichen des  Lebens zu fördern. Dorothee Jeckel (Gesang) und Matthias Jakob (Gitarre) begleiten den Abend musikalisch. „Im Anschluss an den Vortrag gibt es  ausführlich Gelegenheit zur Diskussion mit Sevim Dagdelen“, so Jutta Mussong Löffler, Mitglied im DGB Bergstraße. Der Eintritt ist frei.

 

Flyer zum Download:

Internationaler Frauentag

 

 


Dagegenhalten!

Gewerkschaften im Main-Kinzig-Kreis rufen auf, NEIN zu einer Verschärfung der Zuwanderungsdebatte zu sagen.

 

Den gesamten Text findet Ihr hier:

Dagegenhalten.pdf


Gedenktag am 27. Januar

2009 hat die GEW Bergstraße zum ersten Mal zum Gedenktag eingeladen und schon damals gab es leider Anlässe genug, nicht nur dem Schrecklichen der deutschen Vergangenheit zu gedenken, sondern einen wachen Blick auf die Entwicklungen der Gegenwart zu werfen.

Die Rede des Kreisvorsitzenden der GEW-Bergstraße, Tony Schwarz, anlässlich des Tags zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus findet Ihr hier vollständig zum Download:

 

Rede Auschwitzgedenktag 2016

 


Flüchtlingshilfe Heppenheim online

Die Homepage der Flüchtlingshilfe Heppenheim ist seit einiger Zeit online! Seit Gründung der Flüchtlingshilfe Heppenheim, eines offenen, unabhängigen Arbeitskreises, wird diese aktiv durch die GEW Bergstrasse unterstützt. Schon einiges konnte bewirkt werden. So werden u.a. kostenfreie Deutschkurse angeboten, Sachspenden gesammelt, Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten geschaffen, Beratung angeboten etc.

Seit einiger Zeit verfügt die Flüchtlingshilfe Heppenheim auch über eine eigene Homepage, die neben vielen Informationen auch die Möglichkeit zur Unterstützung in verschiedener Form bietet. Wir bitten alle KollegInnen um freundliche Beachtung und Unterstützung. Zu finden ist die Homepage unter www.fh-hp.de.

 


Folgen des Streiks 2015 - Informationen

Infos zu allen anstehenden Veranstaltungen und zu den aktuellen Themen, wie z.B. den Kürzungen bei der Beihilfe und vor allem zu den anstehenden Disziplinarmaßnahmen für alle KollegInnen, die sich am Streik beteiligt haben, findet ihr auch im aktuellen Newsletter 06-15 unter der enstprechenden Rubrik.


Hessenweiter Aktionstag am 13.11.2015: A 13 für alle Lehrkräfte - Freitag der 13. ist der erste Tag der unbezahlten Arbeit für alle Grundschullehrkräfte

Ist die Arbeit von Grundschullehrkräften weniger wertvoll als die der Lehrkräfte anderer Schularten?

Bezahlt wird sie auf jeden Fall deutlich schlechter und eine höhere Unterrichtsverpflichtung haben Grundschullehrkräfte auch. Gemeinsam mit ihnen sind wir der Auffassung, dass diese Benachteiligung beendet werden muss. Wir fordern die gleiche Bezahlung aller Lehrkräfte auf der Grundlage von A13.

Die aktuell bestehenden Unterschiede
 - sind frauenfeindlich, weil der Frauenanteil in den Grundschulkollegien am höchsten im  

   Vergleich zu allen anderen Lehrämtern ist,
 - bedeuten eine Abwertung der Pädagogik gegenüber allen anderen Wissenschaften, da

   Pädagogik in der Ausbildung und Arbeit der Grundschullehrkräfte einen hohen Anteil

   einnimmt,
 - machen das Alter der Kinder zum Maßstab der Bezahlung, statt die Belastung und

   Qualifikation, die der Beruf erfordert, in den Mittelpunkt zu stellen.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von Euch diese Aktion unterstützen würden, indem Ihr Euch am 13.11. um 14.30 Uhr mit uns vor dem Schulamt versammelt.


13.11.2015: Weinprobe der Jungen GEW

Am 13.11.2016 findet die Weinprobe der Jungen GEW statt - die Gelegenheit für alle (zugereisten) LiV und jungen Lehrkräfte, sich mit den regionalen Besonderheiten vertraut zu machen. Die Einladung und weitere Informationen findet ihr hier:

Weinprobe JGEW


12.11.2015: Kein Raum für Rechtsextremisten

DGB Bergstraße unterstützt Gastwirte, die nicht an Rechtsextremisten vermieten; die vollständige Pressemitteilung findet ihr hier:

DGB-PM Kein Raum


Workshop NO-TO-ISDS am Mittwoch, den 22. Juli 2015

Das Bündnis "Stoppt TTIP und Co" Darmstadt-Dieburg lädt ein zum Workshop "No-to-ISDS". Unterstützt wird diese Veranstaltung unter anderem auch durch den GEW-Bezirksverband Südhessen.

Den Flyer mit allen Infos zum Workshop findet Ihr hier:

 

No to ISDS

 


Jochen Krautz: Kompetenzen machen unmündig

Aus den "Streitschriften zur Bildung" der Fachgruppe Grundschulen der GEW Berlin findet Ihr hier einen kritischen Artikel von Jochen Krautz zum Thema "Kompetenzorientierung".

 

Kompetenzen machen unmündig

 


 

 

 

Bergsträßer reisen mit drei Bussen zur Streikkundgebung

Kreis Bergstraße. Das Fazit fiel sehr positiv aus: Mit ungefähr 160 Teilnehmern aus dem gesamten Kreisgebiet beteiligte sich der Bergsträßer Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an der Kundgebung in Wiesbaden anlässlich des Warnstreiks der verbeamteten Lehrkräfte, zu dem der GEW-Landesverband aufgerufen hatte. Mit drei Bussen wurde der Großteil der Lehrer von Bensheim aus in die Landeshauptstadt gebracht, etliche reisten zudem individuell an.

 

Pressemitteilung zum Streik

 


>> Warnstreik der BeamtInnen am 16. Juni 2015

Wir fordern alle auf Lebenszeit verbeamteten KollegInnen auf:

 

-          Macht Eure Streikbereitschaft deutlich und tragt Euch in die Quorumslisten ein!

-          Legt am 16. Juni die Arbeit nieder!!

-          Fahrt mit uns zur Kundgebung nach Wiesbaden!!!

 

Die Busse im Bereich Bergstraße sind bereits geordert und werden am 16. Juni um 9.15 Uhr an der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim zur Abfahrt bereit stehen. Alle KollegInnen, auch Nicht-GEWler, sind herzlich eingeladen zu diesem kostenfreien Ausflug nach Wiesbaden. Für Verpflegung und gute Stimmung wird gesorgt sein. Auftaktkundgebung um 11:00 Uhr, anschließend Demozug und 12:30 Hauptkundgebung am Dernschen Gelände. Um 16.00 Uhr werden wir wieder zurück sein.

Es wäre für unsere Planung prima, wenn Ihr per Mail an jeckel@gew-bergstrasse.de kurz mitteilen könntet, dass Ihr mitfahrt. Merci!


Hier findet Ihr außerdem die gesammelten Infos der GEW-Hessen zum Warnstreik der Beamtinnen und Beamten:

www.gew-hessen.de/mitmachen/kampagnen/wir-lassen-uns-nicht-abhaengen/

 


 

1.6.2015: Der aktuelle Newsletter 03-2015 steht in der entsprechenden Rubrik zum Download bereit!

 


 

Streikinfo: Wie wehren sich BeamtInnen?

 


 

Streikinfo: 2015-05 Was sind Hessens Lehrer wert.pdf

 


 

>> Sozialrechtliche Folgen für Streikende im Sozial- und Erziehungsdienst

Viele Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst streiken inzwischen mehr als drei Wochen.
Grundsätzlich gilt: Wenn kein Entgelt gezahlt wird, werden auch keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt. Hier findet Ihr eine Info zu sozialrechtlichen Fragen der GEW-Hessen zum Download:

 

GEW-Streikinfo: Streik und Sozialversicherung

 

 


 

>> Der Mensch als Humankapital

 

Bei der gemeinsamen Veranstaltung des Demokratischen Bürgerforums   Überwald, des DGB Überwald und der GEW Bergstraße am 19.3.2015 im Mörlenbacher Bürgerhaus zeigte der Bildungsphilosoph Dr. Matthias Burchardt anhand einer Vielzahl von Belegen auf, wie deutlich teilweise die Akteure im Bildungsbereich zu erkennen geben, worum es im Endeffekt geht: Der Mensch hat im Sinne der Wirtschaft zu funktionieren, ist also nicht mehr Mensch im eigentlichen Sinne, sondern Humankapital.

 

 

Pressemitteilung Neue Lernkultur

 


 

>> Jahreshauptversammlung: Beamtenstreik nicht ausgeschlossen

 

Am 3.3.2015 fanden die Jahreshauptversammlung der GEW Bergstraße und die Ehrungen der langjährigen MItglieder im Gasthof "In den Kleingärten" in Bensheim statt.

Neben zahlreichen weiteren verdienten Mitgliedern, die mit einer Urkunde und einem Buchpräsent bedacht wurden, erhielt Helga Roeske aus Lampertheim die Auszeichnung für die längste Mitgliedschaft aller Geehrten: Sie ist bereits seit 55 Jahren Mitglied der GEW.

 

Im Laufe der gut besuchten Veranstaltung wurde mehr als deutlich, dass auch die pensionierten Lehrkräfte immer noch gern dabei sind, wenn es gilt, auf die Forderungen der Gewerkschaft aufmerksam zu machen. Ein aktives Mitwirken der Pensionäre könnte in Kürze wieder gefragt sein, wenn im Rahmen der Tarifrunde zu Streikmaßnahmen aufgerufen werden sollte. Tony Schwarz vom Vorsitzendenteam wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch der Aufruf zu einem Beamtenstreik nicht ausgeschlossen ist.

 

Pressemitteilung: Jahreshauptversammlung und Ehrungen

 



>> Streik der angestellten Lehrerinnen und Lehrer

 

 

 

Während die angestellten Lehrkräfte zu einem Warnstreik aufgerufen waren und sich in nicht geringer Zahl zu einer zentralen Kundgebung in Darmstadt trafen, unterstützten etliche verbeamtete Lehrkräfte die Forderungen der Tarifbeschäftigten im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Eine Aktion war eine Solidaritätskundgebung vor der Bensheimer Hemsbergschule, an der sich sowohl Bedienstete der Grundschule selbst als auch Vertreter der GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat beteiligten.

 

Pressemitteilung zum Streik der Angestellten

 


 

>> Fremdenfeindlichkeit entschieden entgegentreten

 

 

Am 27.1.2015 fand die Veranstaltung der GEW-Bergstraße anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus in Bensheim statt.

„Fremdenfeindlichkeit wird seit Jahren angeheizt, auch insbesondere von Politikern der Union, neuerdings der AfD und von den Medien - Sarrazin war da nur eine von vielen Steilvorlagen, die man dankbar verwandelte“, zitierte Tony Schwarz, Kreisvorsitzender der Bergsträßer Kreisverbandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bei der Veranstaltung anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus in Bensheim den Nationalökonomen Albrecht Müller, der Mitarbeiter der Kanzler Brandt und Schmitt war und viele Jahre für die SPD im Bundestag saß.

Neben der GEW-Bergstraße nahmen auch der Synagogenverein Auerbach, der DGB Bergstraße, die Geschichtswerkstatt Jakob Kindinger, die Initiativgruppe „Gedenkgang Kirchbergmorde März 1945" sowie die Initiative gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit an der Veranstaltung teil.

 

Am Abend des 27.1. fand außerdem eine Filmvorführung von DGB und GEW Bergstraße im Faktoreikeller Bensheim statt. Gezeigt wurde der Film "Roma in Frankfurt"; im Anschluss gab es noch die Möglichkeit zur Diskussion mit Sonja Böttcher, Streetworkerin und Max Ronaldo Eminovic.

 

Pressemitteilung Gedenktag

 

Pressemitteilung Roma in Frankfurt

 


 

>> Kein Werben fürs Sterben!

Der Hessentag sollte ein fröhliches und friedliches Landesfest sein. Weshalb sich ausgerechnet die Bundeswehr in Bensheim den zweitgrößten Ausstellungsplatz in Bensheim gesichert hat (ähnlich wie bei den Hessentagen zuvor)? Ganz einfach, as Fest wird genutzt, um dem großen Militarisierungspuzzle einen weiteren Stein hinzuzufügen. Wir halten es für angebracht, Farbe zu bekennen und deutlich zu machen, dass eine Waffenschau auf dem Hessentag nichts zu suchen hat. Die Bundeswehr ist kein Abenteuer, es handelt sich um Militär - und das militärische Handwerk ist das Töten. Dies widerspricht in hohem Maße den Werten, die Lehrerinnen und Lehrer den jungen Menschen zu vermitteln versuchen. Deshalb ist am Pfingstmontag, 9. Juni, Protest angesagt. Wir hoffen auf eine möglichst hohe Beteiligung.
 

 Einladung zu den Protestveranstaltungen beim Hessentag

 


 

>> Farbwechsel statt Politikwechsel?

Bei der Klausurtagung der GEW Südhessen in Heppenheim war DGB-Regionssekretär Horst Raupp zu Gast und verdeutlichte in seiner Rede, dass die vielen Hoffnungen, die sich möglicherweise mit dem Wechsel des Koalitionspartners der CDU verbunden haben, sich bislang nicht erfüllt haben. Der Koalitionsvertrag lässt auch erahnen, dass sich da nicht viel verändern wird. Die Schuldenbremse lässt grüßen.

 

 Redemanuskript von Horst Raupp

 


 

>> Rechtsextremismus: Erhöhte Wachsamkeit ist erforderlich

 

Die Veranstaltung der GEW Bergstraße anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus, die in Bensheim am Stolperstein-Mahnmal stattfand, fand regen Zuspruch. Neben Tony Schwarz vom Vorsitzendenteam setzten in ihren Reden auch DGB-Regionssekretär Horst Raupp, Peter Kalb von der Geschichtswerkstatt Jakob Kindinger und Kurt Zettersten von der Anti-Nazi-Koordination Bergstraße klare Zeichen gegen Rechts.

 

Pressemitteilung zur Veranstaltung anlässlich des Tags zum Gedenken an die NS-Opfer

 


 

>> Die aktuelle BLP zum Download

Wer die gedruckte Ausgabe 53 der Bergsträßer LehrerInnenpost noch nicht in seinem Fach hatte oder überhaupt nicht bekommen hat, der hat die Möglichkeit, hier einen Blick in die digitale Ausgabe zu werfen. Auf eine aufschlussreiche Lektüre!

 

BLP 53

 


 

>> Erfassung außerunterrichtlicher Arbeitszeit: Mitmachen!

Dass die Arbeitszeit einer Lehrkraft sich in aller Regel nicht in den 42 Stunden wiederfindet, die als Arbeitszeit offiziell veranschlagt ist, dürfte kein Geheimnis sein. Die meisten Kolleginnen und Kollegen können von einer 42-Stunden-Woche nur träumen und arbeiten weitaus mehr.

Insbesondere fallen zahlreiche Tätigkeiten an, die nichts mit der eigentlichen Unterrichtstätigkeit oder deren Vor- bzw. Nachbereitung zu tun haben: Runde Tische, Steuergruppen, Koordinierungstreffen mit außerschulischen Partnern, Elterngespräche (gern auch am Wochenende) oder eine stetig steigende Anzahl von Konferenzen.

Der Gesamtpersonalrat des Schulamtsbezirks Bergstraße/Odenwald möchte der tatsächlichen Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen auf die Spur kommen und bitten deshalb um die Teilnahme an der Arbeitszeiterfassung über ein Raster. Untersucht werden soll der Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2014. Über die Beteiligung von möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen würde sich der GPR sehr freuen.

 

Raster zur Erfassung der außerunterrichtlichen Arbeitszeit

 

 


 

>> Politikwechsel geht anders!

Das soll also ein Politikwechsel sein? Die GEW Bergstraße kritisiert die Grünen für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen für eine neue Landesregierung in Hessen mit der CDU.

Es handelt sich nach unserer Überzeugung um ein Betrug am Wähler, da von den Versprechen, die im Vorfeld gemacht wurden, nichts übrig geblieben ist, wie in einem offenen Brief deutlich gemacht wird.

 

Offener Brief an die Grünen

 

 


 

 

>> Dr. Matthias Burchardt im Radio

Er sprach bereits beim Sommerfest der GEW Bergstraße und gilt als einer der Experten, wenn es um die Ökonomisierung der Bildung geht: Dr. Matthias Burchardt, Bildungsphilosoph der Uni Köln (derzeit in Vertretung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg tätig) ist ein Meister darin, die kleinen und großen Absurditäten des Bildungswesens aufzuzeigen.

Zuletzt äußerte sich der renommierte Wissenschaftler bei SWR 2 zu den Ergebnissen der jüngsten PISA-Studie und machte in wenigen Worten deutlich, was davon zu halten ist: nämlich nichts!

Hier die Links zur SWR-Mediathek, denn das sollte man gehört haben.

 

Dr. Burchardt zu den PISA-Ergebnissen

SWR-Archiv mit Beiträgen von Dr. Burchardt

 


 

 

 

 

>> GEW ehrt langjährige Mitglieder: Marga Klose seit 65 Jahren dabei!

Im Rahmen eines Ehrungsabends hat die GEW Bergstraße ihre langjährigen Mitglieder geehrt. Ganz besonders hat sich das Vorstandsteam über das Erscheinen von Marga Klose gefreut. Die Heppenheimerin, die einst im Odenwald unterrichtete, ist seit 65 Jahren Mitglied der Gewerkschaft.

 

Pressemitteilung zum Ehrungsabend der GEW Bergstraße

 


>> Für einen Politikwechsel, der diesen Namen auch verdient!

 

Der Wähler hat entschieden, Schwarz-Gelb in Hessen ist abgewählt, ein Weg für einen Politikwechsel ist frei. Allerdings ist das Votum offenbar keinesfalls eine Gewährleistung dafür, dass künftig die Staatskanzlei nicht mehr von Volker Bouffier in Beschlag genommen wird. Wir sind der Überzeugung, dass ein Politikwechsel mit diesem Ministerpräsidenten unmöglich ist, weshalb insbesondere Rot und Grün mal schauen sollten, welche Möglichkeiten sonst noch bestehen.

 

 Pressemitteilung zur Koalitionsfindung in Hessen


 

>> Ich habe was zu sagen, doch wie teile ich es der Öffentlichkeit mit?

Es ist manchmal gar nicht so einfach, das richtig zu kommunizieren, was man gern verbreiten würde. Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, doch sie will gelernt sein. Die Junge GEW versucht diesbezüglich ein wenig Abhilfe zu schaffen und lädt am Freitag und Samstag, 25. und 26. Oktober 2013, zum Seminar "Wie bringe ich meine Botschaft rüber? Grundlagen der politischen Kommunikation in der Öffentlichkeit" nach Wetzlar. Als Referent fungiert der Berliner Kommunikationswissenschaftler und Journalist Christoph Nitz. Nähere Infos dazu gibt's auf dem Infoblatt.

 

  Infoblatt zum Seminar


>> Änderungen wichtiger Mitgliedsdaten weitermelden

Wenn es mal ernst wird, dann muss alles stimmen. Gesetzt den Fall, dass es nötig wird, den GEW-Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen, muss gewährleistet sein, dass alle Mitgliedsdaten auf dem neuesten Stand sind. Deshalb ist es notwendig, die Änderung von Mitgliedsdaten sofort der Landesgeschäftsstelle mitzuteilen. Dafür eignet sich dieser Änderungsbogen.

 

 

 

 Änderungsbogen Mitgliedschaft

 


 

>> Inklusion gelungen, Patient tot!

Was alle Beteiligten schon lange wussten, mit der Vorlage des "Schwarzbuches Inklusion" wurde es endgültig zur bitteren, fundiert nachgewiesenen Gewissheit: die Inklusion in Hessen ist keine. Eine einfaches Durchblättern der Seiten genügt, um festzustellen: Nicht nur, dass überhaupt keine zusätzlichen Mittel je für sinnvolle Inklusionsmaßnahmen ausgegeben wurden, es wurden auch bestehende, gut funktionierende Konzepte wie der "Gemeinsame Unterricht" geschliffen und Inklusion nachweislich verhindert.

Wie reagierte die Politik auf die schwerwiegenden Vorwürfe?

„ Relativieren, Leugnen und Ablenken – das sind bisher die amtlichen Reaktionen auf die Präsentation unseres Schwarzbuches Inklusion, mit welchem die Öffentlichkeit in dieser Woche auf die strukturelle Verhinderung des Menschenrechts auf inklusive Beschulung in Hessen aufmerksam gemacht wurde “, so Prof. Dr. Anne-Dore Stein, Vorsitzende des Vereins Politik gegen Aussonderung.

Wer es genauer wissen möchte, hier der Link zum Nachlesen:

 

Schwarzbuch Inklusion

Weitere Infos zur Gruppe Inklusionsbeobachtung

 


 

 >> Die neue BLP ist da!

Möglicherweise lag sie schon in den Fächern, doch für all diejenigen, die noch kein gedrucktes Exemplar in die Hand bekommen haben, gibt es hier die neue BLP als Datei.

Eines der Kernthemen der neuen Ausgabe ist selbstverständlich die anstehende Landtagswahl am 22. September. Obwohl die Landesregierung versucht, ihre Bidungspolitik als Erfolgsgeschichte zu verkaufen, bedarf es keiner außergewöhnlichen Fähigkeiten, dies als Humbug zu entlarven.

In der neuen BLP geben wir einen kleinen Einblick, in die eklatanten Missstände, die von den Damen und Herren der schwarz-gelben Landesregierung beharrlich verschwiegen werden. Und nicht nur im Bildungsbereich wurde reichlich gepfuscht!!! Deshalb: Die BLP lesen und am 22. September ein Zeichen setzen, um einen dringend notwendigen Politikwechsel in Hessen herbeizuführen!

 

 

BLP Ausgabe Nr. 52

 

 


>> In Hessen und im Bund den Politikwechsel herbeiführen!

Am 22. September werden bei den Wahlen sowohl im Bund als auch in Hessen die Weichen neu gestellt. Angesichts der üppigen Probleme, die uns die schwarz-gelben Regierungen beschert haben, ist es dringend notwendig, einer Politik, die durch soziale Kälte, Dauerbegünstigung der Reichen und damit der sozialen Spaltung gekennzeichnet ist, eine Absage zu erteilen. Für all diejenigen, die sich im Vorfeld der Wahl näher mit den Wahlprogrammen der Parteien zur Bundestagswahl auseinandersetzen möchten, hat der DGB eine Synopse erstellt, die wir an dieser Stelle gern zur Lektüre bereitstellen.

 

DGB-Synopse zu den Wahlprogrammen zur Bundestagswahl

 


>> Burchardt spricht wider den "ökonomischen Ungeist"

 

Der Bildungssektor ist bereits seit einiger Zeit einem nicht enden wollenden Reformstress unterworfen, der kaum die Möglichkeit zum Durchatmen lässt und die Lehrkräfte bis an die äußersten Grenzen der Belastbarkeit treibt. Wozu dies alles?

Die Frage stellt sich häufig. Mit ihr hat sich der Bildungsphilosoph Dr. Matthias Burchardt von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ausgiebig beschäftigt. Der angesehene Wissenschaftler machte in einem kurzweiligen, unterhaltsamen und äußerst informativen Vortrag im Rahmen des GEW-Sommerfests in der Martin-Buber-Schule Heppenheim klar, dass von den zahlreichen Bildungsreformen in aller Regel nicht die profitieren, um die es vorrangig gehen sollte, sondern die Wirtschaft, die die Bildung als Goldesel entdeckt hat. Ebenso zeigte Burchardt auf, dass hinter dem Ganzen sogar noch ein bisschen mehr steckt als "nur" das blanke und gierige Streben nach Profit.

 Pressemitteilung zum Vortrag von Dr. Matthias Burchardt


 

>> Das Tarifergebnis ist da!

 

Gutes Plus für die Tarifbeschäftigten

Seit dem 16. April ist der Anschluss der Tarifbeschäftigten in Hessen an die Entgeltentwicklung in den anderen Bundesländern gewährleistet – was ja nicht selbstverständlich ist, da Hessen ja seit dem 01.04.2004 als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ausgetreten ist. Im Unterschied zum bundesweiten Tarifvertrag wurden in Hessen als sog. soziale Komponente zwei Ausgleichszahlungen vereinbart, bei denen alle Entgeltgruppen für sechs bzw. drei Monte den gleichen absoluten Entgeltbetrag erhalten. Am Ende der Laufzeit (Dez. 14) werden aber die Tabellenwerte parallel zur bundesweiten Entwicklung in allen Entgeltgruppen um 5,68% erhöht sein.

 

BeamtInnen jedoch weiterhin von schwarz-gelb schlechter gestellt

Die CDU-FDP Koalition in Wiesbaden hat zwar mittlerweile angekündigt, dass sie die prozentuale Erhöhung um zuwe mal 2,8% auf die BeamtInnen übertragen will. Die beiden Einmalzahlungen jedoch werden wieder einmal davon ausgenommen – dies bedeutet für alle BeamtInnen einen Einkommensverlust von 675 Euro. Bedenkt man, dass die Übertragung der schon 2009 tarifvertraglich ausgehandelten Reduzierung der Arbeitszeit auch noch auf sich warten lässt, ist das schon ein starkes Stück. Gerade in Wahlkampfzeiten kann man hierzu ja gerne mal seine regionalen Abgeordneten befragen… auf www.gew-hessen.de findet sich hierfür eine Musterresolution mit den entsprechenden Anschriften. Nur zu!

 

Land Hessen weiterhin in der Spitzengruppe der Arbeitgeber mit höchstem Anteil an befristet Beschäftigten

Ebenso unschön ist, dass Hessen weiterhin mit über 6000 Fristverträgen an den Schulen und  über 15.000 (!) an den Hochschulen auf prekäre Beschäftigungsverhältnisse  setzt  - auf dem Rücken der Angestellten, die sich teilweise seit Jahren schon von Vertrag zu Vertrag hangeln,  nicht wenige immer noch ohne Sommerferienbezahlung. Die Aufstockung der unbefristeten Stellen für die mobile Vertretungsreserve um 150 Stellen ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

 

 


>> Eine sinnlose VERAnstaltung! Jetzt freistellen lassen!

Offensiv kommuniziert wird es selbstverständlich kaum, weshalb es höchste Zeit wird, dies in die Hand zu nehmen. Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. März 2012 besteht die Möglichkeit, sich von den Vergleichsarbeiten VERA 3 befreien zu lassen. Nach den vielfältigen negativen Erfahrungen in der Vergangenheit und der hochgradigen Sinnfreiheit dieser Veranstaltung gibt es dazu auch jeden Grund. Zur einfacheren Handhabung haben wir einen vorformulierten Freistellungsantrag für alle Interessierten parat.

 

 

Freistellung Vera 3

 

 


>> Alles gut bei der Inklusion? Von wegen!

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, Günter Schork, schwärmt in den höchsten Tönen von der Umsetzung der inklusiven Beschulung in Hessen. "Die heute vorgelegten Zahlen des Hessischen Kultusministeriums bestätigen eindrucksvoll den ausschließlich auf das Wohl des Kindes ausgerichteten Kurs der CDU-geführten Landesregierung in der Frage der inklusiven Beschulung", ist da etwa auf seiner Homepage zu lesen.

Diese Ansicht haben Herr Schork und die schwarz-gelbe Mehrheit im Landtag wohl ziemlich exklusiv. Wer in die Schulen selbst schaut, der bekommt schnell einen ganz anderen Eindruck. Ein weiteres Indiz dafür ist ein offener Brief einer Schulleiterin, der auch den Damen und Herren an den Schaltstellen in Wiesbaden wärmstens zur Lektüre empfohlen ist.

 

 

OB_Inklusion.pdf

 

 

 


 

>> Wir fordern: 6,5% mehr Gehalt und unbefristete Arbeitsverträge!!!

Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich am Warnstreik, zu dem der GEW-Landesverband aufgerufen hatte. Der Kreisverband Bergstraße war bei der Kundgebung in Frankfurt vertreten, bei der neben anderen der Landesvorsitzende Jochen Nagel sprach. Dabei wurden die Forderungen der GEW noch einmal klar und deutlich skizziert: 6,5 Prozent mehr Gehalt, Einschränkung der befristeten Arbeitsverhältnisse, Hände weg von der Urlaubsregelung für sozialpädagogische Fachkräfte und die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten.

 

 

Pressemitteilung zur Kundgebung anlässlich des Warnstreiks

 

 

 


 

>> Schnittmengen ja, aber nicht überall

Bei der Jahreshauptversammlung der GEW Bergstraße war die stellvertretende Landesvorsitzende Birgit Koch (Bild) zu Gast. Sie war eigens zu der Veranstaltung aus Kassel nach Bensheim angereist.

Sie informierte über die bildungspolitischen Vorhaben der SPD, der Grünen und der Linken im Vorfeld der Landtagswahl, wobei sich insbesondere bei der SPD und bei den Linken Schnittmengen ergaben, weniger allerdings mit dem vorgesehenen Kurs der Grünen. Birgit Koch informierte sich zudem vor Ort zu den Themen G8/G9 und Inklusion im Bereich Bergstraße.

Die Mitgliederentwicklung des GEW Kreisverbandes ist weiter positiv. Rund 750 Personen sind derzeit registriert.

 

 

Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung

 

 

 

 


 

>> Private Dinge im Dienst beschädigt - wer zahlt?

Bei der bekannten Ausstattungslage so mancher Schulen kommt es nicht selten vor, dass KollegInnen private Materialien zur Unterrichtsgestaltung nutzen. Was geschieht aber, wenn diese dabei beschädigt werden, wer kommt für den Schaden auf?

 

 

 

Info

 

 

 


 

>> Gedenkveranstaltung stößt auf gute Resonanz

Zwar kann Bensheims Bürgermeister Thorsten Herrmann nur zugestimmt werden, als er sagte, dass er nichts dagegen hätte, wenn bei einem solchen Anlass der Platz am Stolperstein-Mahnmal voll besetzt wäre, dennoch war bei der GEW-Veranstaltung anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus die Resonanz deutlich größer als in den vergangenen Jahren. Zusammen mit Vertretern von Vereinen, Kirchen und Politik ist es gelungen, ein klares Zeichen gegen Rechts zu setzen.

 

 

Pressemitteilung zur Gedenkveranstaltung

 

 

 

Rede der GEW Bergstraße zur Gedenkveranstaltung 

 

 

 

GEW-Beschluss gegen Kriminalisierung anitfaschistischen Widerstandes

 

 

 "Der Spiegel" -Haftstrafe wegen Anti-Nazi-Demo


>> Ein Gesetz, das seinen Namen nicht verdient

 

Die "Unterrichtsgarantie plus" war erwiesenermaßen einer von vielen bildungspolitische

n Fehlgriffen der Landesregierung. Gelernt hat sie aus den negativen Erfahrungen offenbar aber nicht im Geringsten, denn mit dem neuen Hessischen Kinderförderungsgesetz möchte sie nun auch die Kindergärten verstärkt für fachfremdes Personal öffnen. Offenbar soll ein völlig

 

fehlgeleiteter Sparwille nun auf dem Rücken der Allerkleinsten ausgetragen werden. Dass sich die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen und Erzieher auch durch erhöhte Gruppengrößen und Veränderungen bei der Betreuungszeit ändern sollen, kommt außerdem hinzu. Die GEW lehnt ein Kinderförderungsgesetz, das seinen Namen nicht verdient, ab.

 

 

Pressemitteilung zum Hessischen Kinderförderungsgesetz

 

 

 


 

>> Die neue BLP ist da!

Das Thema G8/G9 ist derzeit in aller Munde. Klar, dass sich auch die Bergsträßer LehrerInnenpost dem angenommen und zum Titelthema der neuesten Ausgabe auserkoren hat. Dies ist offenkundig auch bitter nötig, da es tatsächlich noch immer Schulen gibt, an denen in der Schulleitung die Meinung herrscht, dass über Verbleib bei G8 oder Rückkehr zu G9 einzig und allein die Damen und Herren in der Chefetage zu befinden hätten. Dem ist nicht so!

Außerdem wird beleuchtet, wie nicht zuletzt auch mit Hilfe der Schulen sich die Bundeswehr bemüht, das Militärische salonfähig zu machen. Neuigkeiten aus dem Kreisverband und dem Gesamtpersonalrat fehlen auch nicht. Wer noch kein gedrucktes Exemplar bekommen hat, für den gibt's das Ganze auch hier als pdf-Datei.

 

 BLP Ausgabe Nr. 50

 


 

>> ÜWG und MLS machen es vor, Nachahmung ist erwünscht!

Mit dem Überwald-Gymnasium Wald-Michelbach und der Martin-Luther-Schule Rimbach haben zwei Gymnasien des Kreises Bergstraße ihren Willen zum Ausdruck gebracht, sich aus der G8-Sackgasse zu bewegen und zu G9 zurückzukehren. Die GEW Bergstraße hofft, dass sich möglichst viele weitere Schulen diesem Vorhaben anschließen. Übrigens: Die Schulleitung kann nicht bestimmen, ob es bei G8 bleibt oder ob G9 angestrebt wird. Das mag für Direktoren mit gereiftem absolutistischem Wesen unangenehm sein, doch wie schön, dass wir noch immer in einer Demokratie leben.

Pressemitteilung zum Thema

 



>> GEW Bergstraße ehrt treue Mitglieder

 

 

Im Rahmen eines Ehrungsnachmittags in "Vetters Hof" in Mittershausen hat die GEW Bergstraße zahlreiche treue Mitglieder ausgezeichnet. Allen voran Helmut Stepp. Der ehemalige Lehrer der Fürther Heinrich-Böll-Schule ist bereits seit einem halben Jahrhundert bei der Bildungsgewerkschaft dabei.

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>> GEW unterstützt Heppenheimer Erklärung gegen Armut und Ausgrenzung

Die GEW Bergstraße unterstützt die von den evangelischen und katholischen Dekanaten initiierte Heppenheimer Erklärung gegen Armut und Ausgrenzung. Bei einem Symposium im Haus der Kirche in Heppenheim wurde bei Beiträgen von Vertretern verschiedener Einrichtungen deutlich, dass Armut auch im Kreis Bergstraße längst keine Seltenheit mehr ist.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine aktualisierte Fassung der Heppenheimer Erklärung verabschiedet, wobei die Vertreter der GEW, Tony Schwarz und Holger Giebel vom Vorsitzendenteam, die Notwendigkeit einer gerechteren Verteilung des Reichtums deutlich machten.

 

 

 

Artikel in der Odenwälder Zeitung vom 18.10.201

 

 

 Redemanuskript von Tony Schwarz


 

>>  Landesschulamt - keiner will es, die Regierung macht es

 

Die Pläne der jetzigen Kultusministerin für die Schaffung einer zentralen Landesschulbehörde wurden bei der Anhörung in Wiesbaden von Lehrerverbänden, Kommunen, Schulverwaltungen, Kirchen und Wirtschaftsverbänden in ungewohnter Einigkeit einhellig (88 von 90 Stellungnahmen) abgelehnt.

 

Nicola Beer  indes findet es gut: Die Schulverwaltung könne so an Effizienz gewinnen. Sie muss es wissen, sie ist ja Kultusministerin...

 

 

Erklärung des Gesamtpersonalrates zur Schulreform

 

 

Weitere Informationen

 


 

>>  Mit PISA & Co. den Weg für die Ökonomisierung frei gemacht

Dr. Matthias Burchardt, Bildungsphilosoph der Universität Köln, macht es deutlich:

Durch wissenschaftlich äußerst fragwürdige Tests wie PISA wurde im Bildungssektor ein regelrechter Reformwahn ausgelöst, bei dem es allerdings vorrangig ums Geldverdienen geht. Die Bildung selbst wird auf dem Altar der umfassenden Ökonomisierung geopfert. "Keine Zeit hat das Wissen bislang so sehr verachtet wie die der sogenannten Wissensgesellschaft", so der Wissenschaftler bei einem Vortrag in Wald-Michelbach, der gemeinsam von der GEW Bergstraße, dem Demokratischen Bürgerforum Überwald und dem DGB Überwald ausgerichtet wurde. Allerdings sieht er die Ökonomisierung der Bildung nur als ein Mosaikstein in einem großen Bild, bei dessen Anblick es einem um die Demokratie angst und bange werden kann.

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>>  Neue Pflichtstundenverordnung bringt Arbeitszeiterhöhung für viele Lehrkräfte

 

Wie viele Stunden Lehrkräfte unterrichten müssen, richtet sich nach der Pflichtstundverordnung

Eine geänderte Pflichtstundenverordnung ist am 1. August 2012 in Kraft getreten und wurde im Amtsblatt 7/2012 veröffentlicht.
Änderungen betreffen u.a. FörderschullehrerInnen, OberstufenlehrerInnen, Grundschulleitungen, Abendgymnasien, Schulen für Erwachsene, Hauptschulen... und man muss leider sagen, Verbesserungen finden sich kaum, Verschlechterungen um so zahlreicher.

GEW_Info zur neuen PflStdVO

 

 

 

GEW - KV Bergstrasse | info@gew-bergstrasse.de